Den Herausforderungen der sich verändernden Bauindustrie begegnen

Die Hersteller von Baumaschinen sehen sich mit mehreren Anliegen konfrontiert, darunter der ständige Ruf von Kunden und Gesetzgebern nach verbesserter Effizienz und Produktivität. Dies wird kombiniert mit dem ständigen Wunsch, die Gesamtbetriebskosten zu senken. Die wichtigsten Treiber zur Erreichung dieser scheinbar unvereinbaren Ziele sind Konnektivität, Automatisierung und Digitalisierung.

 

Mit der Verabschiedung der Abgasnormen der Stufe V in ganz Europa im Jahr 2019 sehen sich die Maschinenhersteller mit weiteren gesetzlichen Änderungen konfrontiert, die zu einer weiteren Reduzierung der schädlichen Abgasemissionen führen. Die EU-Normen der Stufe V wurden 2019 europaweit für Motoren unter 56 kW und über 130 kW eingeführt, wobei Motoren im beliebten Bereich von 56 bis 130 kW ab 2020 der Norm entsprechen.

 

Stufe V umfasst eine viel breitere Gruppe von Motoren und Kraftstofftypen und bringt viele stationäre Anwendungen wie Generatoren und Brecheranlagen unter die Regelung.

 

Im Vorgriff darauf hatten viele Motorenanbieter bereits Dieselpartikelfilter (DPF), selektive katalytische Reduktion (SCR) mit einem Dieselabgasflüssigkeitszusatz (DEF) wie AdBlue sowie gekühlte Abgasrückführung (EGR) eingeführt. All diese Lösungen erfordern oft die Verwendung spezieller Öle und Schmierstoffe sowie schwefelarmer Kraftstoffe, die mit Ultrahochdruck-Kraftstoffeinspritzsystemen arbeiten.

 

Die Notwendigkeit einer umfassenden Abgasnachbehandlung hat zu einem Wachstum sowohl bei Abgassystemen als auch bei Maschinenkühlpaketen geführt, da viele Baumaschinen mit minimaler physikalischer Luftbewegung arbeiten.

 

Durch den Einsatz verbesserter Schmiermittel wie Texaco Delo konnten die Hersteller die Wartungsintervalle verlängern, so dass die meisten betriebenen Maschinen jetzt mindestens 500 Stunden zwischen den Motorölwechseln arbeiten können. Die hydraulische Filtration und Verbesserungen bei den Ölen haben ebenfalls zu Ölwechselintervallen von bis zu 5.000 Stunden geführt, wobei der Filterwechsel in vielen Fällen inzwischen über 2.000 Stunden beträgt.

 

Selbst die regelmäßigen täglichen und wöchentlichen Kontrollen werden verlängert, wobei verbesserte Schmiermittel wie Texaco Delo und imprägnierte Buchsen die Schmierintervalle auf bis zu 500 Stunden verlängern. Dies ist besonders wichtig für die Vermietungsbranche, in der die Betreiber bei der Einhaltung der regelmäßigen Wartungspläne weniger streng sein können.

 

Da die Baumaschinen immer anspruchsvoller werden, wird immer häufiger auf Reparatur- und Wartungsverträge (R&M) zurückgegriffen. Viele Verträge beinhalten regelmäßige Probenahmen von Motor-, Hydraulik-, Achsen- und Getriebeölen zur Analyse, so dass eine häufige Bewertung des Verschleißes innerhalb der Komponente oder Baugruppe üblich ist.

 

Eine solche vorausschauende Wartung ermöglicht Händlern und Maschinenbesitzern den Zugriff auf eine Fülle von Informationen, die helfen, die Langlebigkeit der Ausrüstung zu gewährleisten und kostspielige Ausfälle zu vermeiden.

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